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Parodontologie

Das Ziel einer erfolgreichen Parodontose-Behandlung besteht darin, die Parodontose dauerhaft zu stoppen. Doch nicht nur dieser Aspekt steht bei unseren Behandlungen im Vordergrund.

Wichtig ist, eine Regeneration des verloren gegangenen Gewebes, sowie von Knochen und Zahnhalteapparat zu bewirken.

Genau dafür stehen in unserer Klinik die modernste Methoden zur Verfügung. Dazu zählt auch das bewährte "tissue engineering", die Züchtung von Gewebe.

Des weiteren nutzen wir die Möglichkeiten von wachstumsfördernden Proteinen und Enzymen. Im Folgenden erfahren Sie genaues über die Hintergründe der Krankheit und die Behandlungsmethoden.

Parodontitis

Parodontitis ist eine häufig auftretende Entzündung des Zahnbettes, also des Gewebes, das den Zahn festhält. Parodontitis kommt vor allem bei Erwachsenen vor und ist eine Infektion. Bakterien, die in der Plaque auf der ZahnoberfIäche enthalten sind, führen zu einer Entzündung des Zahnfleisches. Wird die bakterielle Schicht nicht beseitigt, verkalkt sie und der sogenannte "Zahnstein" entsteht. Zahnstein hat eine rauhe Oberfläche und bietet dadurch ideale Bedingungen für das Wachstum von Bakterien. Bleibt die durch Bakterieninfektion entstandene Entzündung längere Zeit unbehandelt, so kommt es zur Zerstörung jener Fasern, die die Zähne im Knochen verankern. In Folge kommt es auch zum Knochenabbau, der zum Verlust eines oder mehrerer Zähne führen kann.

Woran kann man Parodontitis erkennen?

Die Anzeichen von Parodontitis sind Rötung und Anschwellung des Zahnfleisches sowie Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder beim Essen (Biß in den Apfel). Die Zähne erscheinen oft länger. Außerdem kann Parodontitis schlechten Geschmack und Mundgeruch zur Folge haben.

Wie kann ich vorbeugen?

Die beste Vorbeugung gegen Parodontitis ist die tägliche gründliche Zahnreinigung - am besten nach jedem Essen. Nur so kann die Bildung von Plaque verhindert werden. Ebenso wichtig ist der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt, damit Entzündungen oder ein Fortschreiten der Erkrankung schnell entdeckt und Maßnahmen ergriffen werden können. Wir zeigen Ihnen auch gerne, welches für Sie die wirksamste Mund- und Zahnpflege ist.

Wie behandelt man Parodontitis?

Nach eingehender Untersuchung entscheiden wir, welche Art von Therapie notwendig ist, da Parodontitis unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Ziel der Behandlung ist jedoch immer, die Zahnfleischtaschen zu reinigen. Sind harte Beläge vorhanden, so müssen diese mit Instrumenten entfernt werden. Oft ist dazu auch ein kleiner Eingriff notwendig. Bakterien können aber auch medikamentös beseitigt werden. Diese Art der Therapie kann zusammen mit der instrumentellen Behandlung vorgenommen werden oder aber auch bei Kontrolluntersuchungen, wenn also schon die Beläge entfernt wurden.

Die Behandlung mit Antibiotikum

Wir setzen ein Antibiotikum in Gelform ein. Es enthält den Wirkstoff Metronidazol. Dieser Wirkstoff wird in der Zahnmedizin schon seit über 20 Jahren in Tablettenform erfolgreich eingesetzt und wirkt genau gegen die bei Parodontitis vorkommenden Bakterien. So genannte gesunde Bakterien im Mund bleiben erhalten. Neben der guten Verträglichkeit zeigt der Wirkstoff auch auf Dauer eine gute Wirkung: Wissenschaftliche Studien zeigen, daß das Dentalgel bei Patienten, bei denen in der Erstbehandlung die harten Beläge schon entfernt wurden, für mindestens zwei Jahre gleiche Ergebnisse erzielt wurden wie mit der herkömmlichen Methode.

Erhaltung und Aufbau des Zahnhalteapparates

Um den, durch Parodontitis zerstörten Zahnhalteapparat auf natürliche Weise wiederherzustellen verwenden wir ein biologisches Produkt, das den Wirkstoff Amelogenin beinhaltet. Dieses Protein wird vom Körper nur während der Zahnentwicklung produziert. Es hat eine wichtige Funktion bei der Bildung des Zahnhalteapparates.

Wie wirkt das Protein Amelogenin?

Die natürliche Zahnverankerung besteht aus dem sogenannten "Zahnzement", von dem winzige Fasern ausstrahlen, und so den Zahn im Kieferknochen verankern. Die Behandlung mit dem Protein Amelogenin führt zur Wiederherstellung von Zahnzement, Fasern und Kieferknochen und bietet Ihnen somit die Möglichkeit, Ihre eigenen Zähne zu behalten. Bei der Anwendung wird das Protein, das den Zahnhalteapparat entstehen ließ, auf die Zahnwurzeloberfläche appliziert. Dieses Mal dient es jedoch zur Wiederherstellung der natürlichen Zahnverankerung.






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